Hallo Welt!

Infektionsrisiko und Gefahr der Fehlfütterung

Außerdem landet so immer frisches Futter im Napf, das noch alle Vitamine und Mineralstoffe enthält. „Barfer“ berichten von positiven Auswirkungen der Ernährungsumstellung, die Katze habe glänzenderes Fell oder gepflegtere Zähne.

Die Vorteile beim Barfen liegen also auf der Hand. Wer seine Katze nur mit rohem Fisch, Fleisch und Gemüse versorgt, weiß in der Regel ganz genau, welche Inhaltsstoffe das Futter enthält und dass es frei ist von Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern. Ein weiterer Vorteil von Barfen für Katzen ist, dass keine Futtermittelunverträglichkeiten auftreten können.

Doch auch wenn Barfen als artgerecht gilt, birgt es einige Risiken, die Du beachten musst. Zuallererst gilt: Wer die Ernährung seiner Katze auf Rohfütterung umstellen möchte, sollte sich vorher ausführlich informieren und nach Möglichkeit Rücksprache mit einem Tierernährungsexperten oder Tierarzt halten. Denn wer „nach Gefühl“ vorgeht, könnte seinem pelzigen Liebling eher schaden als helfen.

Ein häufiger Fehler ist die falsche Dosierung der Nährstoffe. Katzen haben als Fleischfresser zwar einen hohen Proteinbedarf. Doch eine Überversorgung kann Leber und Nieren schädigen. Hierbei hilft es, regelmäßig die Blutwerte seines Stubentigers checken zu lassen.

Außerdem ist wichtig zu wissen, welche Lebensmittel Katzen vertragen. So ist rohes Schweinefleisch beispielsweise gefährlich für Katzen, da es die Erreger der sogenannten Aujeszky-Krankheit enthalten kann. Dabei handelt es sich um eine Virusinfektion, die bei Katzen in der Regel tödlich verläuft. Generell steigt bei rohem Fisch und Fleisch das Risiko für Parasiten und Krankheitserreger. Gerade bei jungen oder alten Katzen ist Barfen also nicht unbedingt sinnvoll.

Fachleuten zufolge sind rund zehn Prozent der Menschen hierzulande von einer Beifuß-Allergie betroffen. Durch den Kontakt mit den Pollen dieses Krauts werden bei ihnen typische Heuschnupfen-Beschwerden ausgelöst, die zu einer starken Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität führen können. Doch nun besteht Hoffnung: Forschende haben die Grundlage für einen Impfstoff geschaffen.

Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass die Eiweißbausteine des Beifuß-Hauptallergens so beschaffen sind, dass sie durch Abwehrstoffe IgG (Immunglobulin-G) blockiert werden können.

Mit diesen Erkenntnissen schuf das Team um Maja Zabel und Winfried Pickl in Zusammenarbeit mit dem Team von Rudolf Valenta (alle vom Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien) die Grundlage für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Beifuß-Allergie.

Krankmachende IgE-Antiköper

„Unsere Studie zeigt, wie Bruchstücke des Hauptallergens von Beifuß für die wirksame und sichere Therapie verwendet werden können“, sagt Studienleiter Winfried Pickl.

„Unsere Beobachtungen der Wirkweise des Impfstoffs ergeben, dass eines der Enden des Beifuß-Hauptallergens wichtige Bindungsstellen für die krankmachenden IgE-Antiköper von AllergikerInnen bereitstellt, die für eine neuartige Impfung genutzt werden können“, so der Forscher.

Rund zehn Prozent der Bevölkerung betroffen

Der Gemeine Beifuß ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet, wo die Pollen seiner Blüten bei Allergikerinnen und Allergikern von Juli bis September Beschwerden bis hin zu Asthma verursachen.

Den Angaben zufolge stehen den etwa zehn Prozent der Menschen in der Bevölkerung, die gegen Beifuß sensibilisiert sind, derzeit lediglich Behandlungsmöglichkeiten zur Linderung ihrer Symptome zur Verfügung.